Sexlexikon F

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Lesen Sie hier alles über Fellatio, Filzläuse das Freudenhaus und Französische Küsse

Fellatio

von lat. fellare (= saugen), umgangsspr. „blasen“ oder „französisch“ genannt. Form des Oralverkehrs, bei dem die Frau (oder bei schwulen Paaren der Mann) den Penis des Partners mit Lippen, Mund und Zunge stimuliert. Die Reizung kann bis zum Orgasmus erfolgen, wobei der Samen geschluckt wird. Die Sorge mancher Frau, dadurch schwanger zu werden, ist völlig unbegründet. Allerdings besteht hohe Infektionsgefahr (Aids), die durch Verwenden eines Kondoms nahezu ausgeschlossen wird.

Femidom

Frauenkondom. Mechanisches Verhütungsmittel, das erst Anfang der 90er Jahre auf den Markt gekommen ist. Das Femidom wird in die Scheide der Frau eingeführt und fängt das Sperma auf. Vorteil gegenüber dem Kondom: Es kann noch vor dem Vorspiel eingeführt werden, der Liebesakt muß nicht unterbrochen werden. Nachteil: hoher Preis (Stück ca. 10 Mark). Außerdem stört manch einen die „knisternde“ Geräuschentwicklung beim Koitus.

Fetisch / Fetischismus

Fetisch: künstlicher, vom Menschenen geschaffener Gegenstand, dem magische Kräfte zugesprochen werden (ähnl. Amulett, Talisman). Beim „erotischen Fetischismus“ erlebt der Fetischist sexuelle Erregung nicht durch den Partner insgesamt, sondern durch spezielle „Gegenstände“ – Kleidungsstücke (z.B. Schuhe/Stiefel, BHs, Slips usw.) oder auch Körperteile (z.B. Haare, Po, Brüste, Füße) -, die das eigentliche Lustobjekt darstellen. Fetischisten sind fast ausschließlich Männer.

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ficken

Substantiv Fick, vulgärspr. Begriff für Geschlechtsverkehr. Stammt vermutlich vom altgermanischen „twiccian“ ab, was soviel wie einklemmen bedeutet. Die Sprachberatungsstelle der Dudenredaktion gibt dem Wort „ficken“ heute auch die Bedeutung „hin- und herbewegen“, „reiben“.

Filzläuse

Filzläuse lassen sich durch engen Körperkontakt, Geschlechtsverkehr oder durch Kleidertausch übertragen. Ob die Eier dieser Ungeziefer auch in der Bettwäsche auf ihr nächstes Opfer warten, ist umstritten. Fakt ist: Sie vermehren sich äußerst schnell und verursachen einen heftigen Juckreiz. Da sie sich meistens in der Nähe des Hodens aufhalten, bezeichnen Männer sie auch als „Sackratten“. Mit einer Lupe oder sogar mit dem bloßen Auge sind die „Phthirius pubis“ erkennbar. Um die ungeliebten Tiere wieder loszuwerden, hilft Folgendes: alle Tiere mit Pinzette einzeln einsammeln, zum Arzt gehen und sich ein geeignetes Gegenmittel holen und eine Total-Rasur vornehmen.

Flanquette / Flanke

Koitusstellung, bei der sich Mann und Frau einander halb zuwenden: Die Frau liegt mit einem Schenkel zwischen den Beinen des Mannes.

florentinisch / schwedisch

Koitustechnik, bei der die Frau den Penis an der Wurzel so umfaßt, daß die Vorhaut straff zurückgezogen wird. Die Eichel liegt frei und bewirkt, daß der Mann schneller zum Orgasmus kommt. Außerdem ist es möglich zu koitieren, wenn das Glied nicht vollständig erigiert ist. Florentinischer Sex wurde viel von Prostituierten praktiziert, die wollten, daß ihre Kunden schnell „fertigwerden“.

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Freier

Bezeichnung für den männlichen Kunden einer Prostituierten. Der Begriff stammt von dem Wort „freien“ ab, dessen eigentliche Bedeutung (= um ein Mädchen, eine Frau werben) längst verdrängt worden ist. Freier gilt heute – auch wenn das Wort ursprünglich in der Milieusprache verwendet wurde – als seriöser Begriff, zumal ein anderes neutrales Wort für „Prostituiertenkunde“ fehlt.

Flagellant

Das Wort flagellare kommt aus dem Lateinischen und bedeutet: geißeln und auspeitschen. Durch das geschlagen werden und den damit verbundenen Schmerz empfinden Flagellanten Lust. Zum Auspeitschen sollten robustere Körperstellen – wie der Po oder die Schultern – ausgewählt werden. Im Mittelalter war Selbstgeißelung als Buße in Mönchsorden üblich. Damit sollte gegen sexuelle Begierden angekämpft werden. Doch für bestimmte Typen war gerade das der sexuelle Kick. In S/M-Kreisen kann das Auspeitschen Teil des Sexaktes werden.

Freudenhaus

Euphemistische Bezeichnung für Bordell und Dirnen.

Frigide

Geschlechteskälte der Frau, auch als Anaphrodisie, Dyspareunie und genitale Anästhesie bezeichnet (siehe auch asexuell)

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